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Epochen
Besiedlung der Nahe-Hunsrück Region |
| Reise in die ur-und frühgeschichtliche Zeit |
Steinzeit/Bronzezeit

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um 300.000
100.000 - 35.000
4300 - 1800
1800 - 1200
1200 - 700
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Altpaläolithikum (ältere
Altsteinzeit)
früher Homo sapiens, keine Nachweise
Mittelpaläolithikum (mittlere Altsteinzeit)
Neanderthaler, keine Nachweise
Neolithikum (Jungsteinzeit)
Keine Siedlungen und Gräber nachweisbar.
Funde: verschiedene Geräte aus Feuerstein, z. B.
Klingen, Schaber, Messer sowie Steinbeile und Äxte, die
wohl von durchreisenden Jägern und Sammlern
stammen.
Früh- und Mittelbronzezeit
Keine Siedlungen und Gräber nachweisbar.
Funde: wenige Objekte, z. B. frühbronzezeitliche
Bronzebeile (Nohen).
Spätbronzezeit (Urnenfelderzeit)
Besiedlung des Hunsrück-Nahe-Berglandes.
Wenige Siedlungen und Gräber nachweisbar.
Funde: Keramik, Bronzeschmuck, Bronzegerätschaften. |
Vorröm. Eisenzeit

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um 700 - 25
v. Chr.
um 600 - 225
v. Chr.
225 - 25
v. Chr.
58 - 50
v. Chr. |
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Keltenzeit
Keltische Volksstämme besiedeln auch die Hunsrück-
Nahe-Region, die am Nordostrand des frühkeltischen
Kulturraumes liegt. Basierend auf der sog. Späthallstatt-
kultur entsteht im Hunsrück und in der Eifel eine
eigenständige Randkultur, die man
Hunsrück-Eifel-Kultur nennt.
Es entstehen feste
Siedlungsplätze, Höhenbefestigungen und zahlreiche
Friedhöfe mit teils herausragenden Fürstengräbern.
Funde: Bronzegeschirr, Schmuck, Waffen,
Gerätschaften, Keramik, u.v.m.
Kultur der Treverer
Zahlreiche befestigte Höhensiedlungen und Gräberfelder
bezeugen die kontinuierliche Aufsiedlung der Hunsrück-
Nahe-Region.
Funde: verschiedenste Siedlungsfunde und reiche
Grabbeigaben.
Gallischer Krieg
Eroberung Galliens durch Julius Cäsar; erste schriftliche
Erwähnung der Treverer. Auch die im Mosel- und
Hunsrück-Raum siedelnden Treverer werden unter-
worfen. Allerdings kommt es in der Folgezeit immer
wieder zu Aufständen (u.a. 29. v. Chr. und 21. n. Chr.). |
Römische Kaiserzeit

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25 v. Chr.
-
450 n. Chr.
2. Jh.
und
1.H. 3. Jh.
275/76 n. Chr.
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Römerzeit
Allmähliche Romanisierung der einheimischen
treverischen Bevölkerung. Dichte Besiedlung der Region
mit gut ausgebautem Straßennetz. Kleine Einzelgehöfte,
größere Gutshöfe, verschiedene Tempelanlagen, viele
Friedhöfe und einige stadtähnliche Siedlungen (vici) sind
vorzufinden.
Funde: Bronze- und Eisenfunde, Keramik,
Steinskulpturen, u.v.m.
Gallo-Römische Blütezeit
Politische und wirtschaftliche Macht liegt in Händen der
vornehmen romanisierten treverischen Adelsfamilien, die
ihre Toten in reich ausgestatteten, teils monumentalen
Grabhügeln bestatten.
Funde: Bronze- und Eisenfunde, Keramik,
Steinskulpturen, u.v.m.
Germaneneinfälle
Verheerene Germaneneinfälle beenden im Verlauf der 2.
Hälfte des 3. Jahrhunderts die Blütezeit der römischen
Kultur. Teile der Bevölkerung wandern ab. Andere
suchen auf den (im 3. Jh. und in der 1. Hälfte des
4. Jhs. errichteten) spätrömischen Höhenburgen
Zuflucht. |
Merowingerzeit

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ab 475 n Chr. |
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Frankenzeit
Um 475 erobern die Franken Trier.
Die fränkische Besiedlung beginnt.
Gründungen von Höfen und Klöstern.
Kirchen werden erbaut.
Es entstehen erste Dörfer und Städte.
Ausbau des Straßennetzes. |
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