Sirona Pavillon in Stipshausen
und das römische
Pilgerheiligtum von Hochscheid

Nach
dreijähriger arbeits- und zeitaufwendiger Vorbereitungszeit war für den
damaligen Landrat Wolfgang Hey am 31. Oktober 2002 ein großer Tag gekommen. Das
von ihm ins Leben gerufene historische und touristische Projekt "Sirona-Weg" konnte
er nun einer Reihe von geladenen Gästen im Evangelischen Gemeindehaus in Stipshausen
vorstellen.
Landrat Hey betonte, dass es ihm bei der Umsetzung vor allem wichtig war, den Menschen
im Landkreis Birkenfeld die Besiedlungsgeschichte und damit ihre eigenen Wurzeln in ihrem
eigenen Lebensraum aufzuzeigen. Auf einer Wanderung durch zwei Jahrtausende erleben Einheimische
und Gäste die Kultur der Kelten und
Römer anhand der zahlreichen Spuren, die unsere Vorjahren im Hunsrück-Nahe-Raum hinterlassen
haben. Mit der Unterstützung von Dr. Hans Nortmann und anderen Wissenschaftlern des Rheinischen
Landesmuseums in Trier konzipierte der Landkreis Birkenfeld eine Strecke entlang der wichtigsten historischen
Funde. Von der rekonstuierten keltischen Höhensiedlung Altburg bei Bundenbach bis zur Altburg bei
Hoppstädten-Weierbach führt der ca. 107 km lange Sirona-Weg an zahlreichen Zeugnissen der Römer
und Kelten vorbei.
Abschließend appellierte Landrat Wolfgang Hey an alle Akteure im Tourismus der Hunsrück-Nahe-Region,
das Projekt "Sirona-Weg"
mit Leben zu erfüllen und mit einer durchdachten Vermarktung einem möglichst großen
Kreis von Wanderern und Radfahrern auf die Spuren der Sirona zu leiten.