Von Hottenbach nach Fischbach

Stationen am Sironaweg

Eine alte Römerstraße?
Zwischen Sulzbach und Fischbach führt der Sironaweg teilweise auf einem alten Weg, der im Volksmund allgemein als "Römerstraße" angesprochen wird. Die Strecke ist in den topographischen Karten in den Bezirken "Hardtwald" und "Hirtenbösch" zwischen Sulzbach, Wickenrodt und Niederhosenbach/ Griebelschied auch als Römerstraße ausgewiesen. Anlaß dazu gaben Beobachtungen und Unter-suchungen des Birkenfelder Altertumsvereins im 19. Jahrhundert, bei denen noch Teile der Wegpflasterung zu erkennen waren. 1844 bis 1912 war die Straße im Wickenrodter Bezirk "Hirtenbösch" nach Berichten der Altertumsforscher noch gut sichtbar. In geringer Entfernung entdeckte man zu beiden Seiten des Weges zahlreiche vorrömische und römische Fundplätze, wie beispielsweise das keltische Gräberfeld Wickenrodt "Hirtenbösch". Dies legte die Vermutung nahe, dass die Verbindungsstrecke, die von der Nahe nach Norden ein Zubringer zur Ausonius-straße ist, nicht erst im Mittelalter entstanden sei.
Auch heute noch kann der Besucher des Sironaweges auf einem kurzen Teilstück auf altem Pflaster wandern und sich in frühere Zeiten zurückversetzen. Der Weg ist besonders zwischen Sulzbach und dem Sirona-Pavillon bei Nieder-hosenbach/ Griebelschied sehr abwechslungsreich. Er führt durch Wälder, über Wiesen und Felder mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft. Im Sommer schillern die Getreidefelder mit Klatschmohn und Kornblumen in bunten Farben.