Mörschieder Burr

Das
Felsmassiv oberhalb des Ortes (diente einst der Verteidigung) ist heute beliebt wegen
seiner Wandermöglichkeiten und der tollen Aussicht.
Die Mörschieder Burr ist ein besonders typisches Beispiel für den Taunusquarzit und seine Verwitterungsbildungen
im westlichen Hunsrück. Oft ist der Quarzit zu abenteuerlichen Felsengebilden verwittert, wie am
Beispiel der Mörschieder Burr.
Die Mörschieder Burr ist die östliche Bastion des Wildenburgrückens. Eine etwa 100 m lange
Blockhalde zieht sich nach Südosten den Hang hinunter. Da dieser Quarzitriegel wesentlich härter
ist als die umgebenden Sedimentgesteine (Schiefer), witterte er im Laufe der Erdgeschichte regelrecht
heraus und prägt heute das Landschaftsbild. Die Eiszeiten haben den Taunusquarzit an vielen Stellen
zu Blöcken und Trümmern aufgesprengt.
Zusammen mit der natürlichen Vegetation, die durch mächtige Buchen und Eichen gekennzeichnet
ist, bieten die Blocksteinfelder (Rosseln) der Mörschieder Burr einen eindrucksvollen
Anblick.