Heimatliches Museum Herrstein

An der Einmündung der Uhrturmgasse in die Hauptstrasse erhebt sich ein großes
Gebäude im typischen oldenburgischen spätklassizistischen Baustil. Es wurde
1848/49 als Schulhaus errichtet und beherbergt heute die Sammlungen des örtlichen
Museums.
Der größte Raum des kleinen Museums dient der anschaulichen Wiedergabe von
vielen Einzelheiten des privaten und gewerblichen Lebens der Vergangenheit.
Dargestellt werden in kleinen Nischen die Berufe aus dem Bauwesen, die Schmiede und die
Schuhmacher. Wichtig waren vordem in Herrstein auch die Weberei und die Gerberei. Aber
auch Bierbrauer waren einst ein erheblicher Faktor im örtlichen Wirtschaftsleben.

Neben römischen
Funden erinnern auch nur noch museale Objekte daran, das Seiler, Tabakspinner und Pfeifenrohrdreher in
Herrstein tätig waren. Mit im Gebäude untergebracht ist das frühere Backhaus, das sich
in einem voll funktionsfähigem Zustand befindet und alljährlich zum Martinimarkt zum Backen
des Original Hunsrücker Bauernbrotes in Betrieb genommen wird.
Das Museum ist zu den angegebenen Öffnungszeiten sowie im Rahmen der Stadtführungen
zugänglich.